17 | Die Friesen und die Bonn-Kopenhagener Erklärungen von 1955
Shownotes
Am 28. und 29. März 1955 wurden die Bonn-Kopenhagener-Erklärungen unterzeichnet. Durch sie verständigten sich die noch junge Bundesrepublik Deutschland und das Königreich Dänemark auf einen gegenseitigen Umgang mit den Minderheiten beiderseits der Grenzen - Regelungen, die bis heute Geltung haben und somit wesentlich zur Gegenwart des Landes Schleswig-Holstein beitragen. Aber wo blieben in diesem Prozess die Friesen?
In der aktuellen Folge hat Stefan mit Prof. Dr. Thomas Steensen den ehemaligen Direktor des Nordfriisk Instituuts in Bredstedt zu Gast, der sich im Rahmen einer gemeinsamen Abendveranstaltung der GSHG und des Historisk Samfund for Sønderjylland in Flensburg näher mit dieser Frage beschäftigt hat. Gemeinsam reden sie über die historischen Hintergründe der Erklärungen vom März 1955, welche Rolle sie für die friesische Geschichte besitzen und weshalb sie noch heute relevant sind.
weiterführende Literatur
Artikel zu den Erklärungen bei Wikipedia
Artikel auf geschichite-s-h.de
Artikel bei der Bundeszentrale für Politische Bildung
Die Dissertation von Thomas Steensen heißt:
Steensen, Thomas: Die friesische Bewegung in Nordfriesland im 19. und 20. Jahrhundert (1879-1945), Neumünster 1986 (Quellen und Forschungen zur Geschichte Schleswig-Holsteins, 89-90).
Titelbild: Postmarke anlässlich des 30. Jahrestages der Erklärungen aus dem Jarh 1985 (Wikimedia Commons: NobbyP | Deutsche Briefmarke von 1985 zum 30-jährigen Jubiläum der Erklärungen | gemeinfrei)
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